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Häufige Fragen

Nein. Beim ersten Start erzeugt das Gerät ein Schlüsselpaar – das ist die gesamte Anmeldung. Es gibt keine Registrierung, keine E-Mail-Adresse, keine Telefonnummer und damit auch keinen Datensatz bei einem Anbieter.

Gar nicht – und das ist Absicht. Es gibt kein Verzeichnis und keine Suche. Ein Kontakt entsteht nur, wenn zwei Geräte einmal bewusst ihre öffentlichen Schlüssel austauschen: per QR-Code, NFC oder einem kurzen Code aus der Ferne.

Der praktische Nebeneffekt: Man kann von Unbekannten nicht angeschrieben werden.

Nichts. Keine Gebühren, keine Abos, keine Werbung, keine In-App-Käufe. Wer die Weiterentwicklung unterstützen will, kann das freiwillig tun.

Android ab Version 8, 64-Bit. Kein iOS, kein Desktop, kein Web – eine iOS-Version steht auf der Roadmap. Für die Nahfunk-Zustellung werden Google Play Services benötigt.

Ja – zwischen Geräten in Reichweite. Über Bluetooth und WLAN-Direct sprechen zwei Geräte direkt miteinander. Im selben WLAN finden sie sich per mDNS und stellen über eine direkte Verbindung zu. Sprach- und Videoanrufe im lokalen Netz laufen ebenfalls ganz ohne Server.

Nur wenn keiner dieser Wege trägt, kommt eine Internet-Vermittlung ins Spiel.

Warum steht meine Nachricht auf „Wartet auf Zustellung“?

Abschnitt betitelt „Warum steht meine Nachricht auf „Wartet auf Zustellung“?“

Weil der Empfänger sie noch nicht bestätigt hat. TalX setzt den Haken bewusst erst dann – nicht schon beim Absenden. Die Nachricht liegt so lange in der verschlüsselten Warteschlange und wird bei jeder neuen Verbindung erneut versucht.

In Gruppen kommt der Haken erst, wenn alle Mitglieder bestätigt haben. Ein dauerhaft offline Mitglied lässt die Nachricht deshalb länger warten als früher. Das ist ehrlicher, nicht schlechter.

Was bedeutet das kleine Symbol an einer Nachricht?

Abschnitt betitelt „Was bedeutet das kleine Symbol an einer Nachricht?“

Den tatsächlich genutzten Übertragungsweg: Bluetooth, WLAN, Internet, Relay oder Sidelink. Bei gesendeten Nachrichten erscheint es erst mit der Bestätigung, weil der Weg vorher nicht feststeht.

Kommen Nachrichten an, wenn die App geschlossen ist?

Abschnitt betitelt „Kommen Nachrichten an, wenn die App geschlossen ist?“

Ja, solange „Im Hintergrund aktiv bleiben“ eingeschaltet ist. Ein Vordergrunddienst hält Empfang und Zustellung am Leben; Android schreibt dafür eine dauerhafte Benachrichtigung vor.

Ehrlich dazu: Aggressive Akku-Optimierungen mancher Hersteller können den Dienst trotzdem beenden. Im Profil gibt es deshalb einen Knopf, der direkt zur System-Akkuliste führt.

Warum startet der Dienst nach einem Neustart nicht von selbst?

Abschnitt betitelt „Warum startet der Dienst nach einem Neustart nicht von selbst?“

Ab Android 15 ist ein automatischer Start nach dem Hochfahren für diese Dienstart nicht erlaubt. Der Dienst startet daher mit dem ersten Öffnen der App.

Gerade erreichbar – per Nahfunk in Reichweite oder über die Vermittlung verbunden. Dafür schickt die App alle 45 Sekunden ein winziges Lebenszeichen an ihre Kontakte, aber nur wenn überhaupt eine Verbindung besteht. Besteht keine, gibt es auch keine Präsenzangabe.

Alles, was das Gerät verlässt. Nachrichten, Medien, Profil- und Statusänderungen, Präsenzsignale, Anrufsignale und sogar die Verbindungsdaten für Anrufe. Kein Transport kennt einen Schlüssel.

Auf dem Gerät: die Datenbank per SQLCipher, die Anhänge per AES-256-GCM, die Schlüssel dazu hinter einem hardwaregewickelten Hauptgeheimnis.

Was ist „Post-Quanten-Schutz“ und brauche ich den?

Abschnitt betitelt „Was ist „Post-Quanten-Schutz“ und brauche ich den?“

Ein Angreifer könnte heute verschlüsselten Verkehr aufzeichnen und ihn Jahre später mit einem hinreichend großen Quantenrechner entschlüsseln. Dagegen mischt TalX zusätzlich zum klassischen Verfahren ein ML-KEM-1024-Geheimnis in den Wurzelschlüssel. Das klassische Verfahren bleibt dabei gesetzt – der Post-Quanten-Anteil kommt obendrauf und kann nichts verschlechtern.

Im Chat-Kopf steht, ob er aktiv ist, gerade eingerichtet wird oder ob die App der Gegenseite dafür zu alt ist.

Was ist die Sicherheitsnummer und muss ich sie prüfen?

Abschnitt betitelt „Was ist die Sicherheitsnummer und muss ich sie prüfen?“

Sie beweist, dass beim Verbinden niemand dazwischen war. Im Chat auf das Schild-Symbol tippen, die Zahlen mit dem Gegenüber über einen zweiten Kanal vergleichen – persönlich oder am Telefon, nicht im selben Chat – und als verifiziert markieren.

Müssen: nein. Sollten: ja, wenn es Ihnen ernst ist. Ohne diesen Schritt verlassen Sie sich darauf, dass der Kopplungsvorgang selbst nicht manipuliert war.

TalX warnt vor einem Schlüsselwechsel. Werde ich abgehört?

Abschnitt betitelt „TalX warnt vor einem Schlüsselwechsel. Werde ich abgehört?“

Meistens nicht. Die häufigste Ursache ist, dass die Gegenseite die App neu installiert oder ein Backup zurückgespielt hat. Es kann aber auch ein Abhörversuch sein – deshalb die Warnung. Vergleicht in dem Fall die Sicherheitsnummer erneut.

Kann der Betreiber der Vermittlung meine Nachrichten lesen?

Abschnitt betitelt „Kann der Betreiber der Vermittlung meine Nachrichten lesen?“

Nein. Er bekommt ausschließlich Ciphertext und kann ihn weder lesen noch unbemerkt verändern.

Er sieht allerdings, welche Kennungen wann miteinander kommunizieren. Das ist bei serverbasierter Zustellung unvermeidlich. Wer auch das ausschließen will, nutzt TalX rein offline oder betreibt die Vermittlung selbst.

Intern ja, extern nein. Es gibt ausführliche interne Kryptografie- und Vollaudits mit dokumentierten Befunden, Regressionstests und einem laufenden Feldtest auf echter Hardware. Ein unabhängiges externes Audit steht aus und ist als Befund F-07 offen geführt.

Für Kommunikation, an der ein Leben hängt, ist Signal die belastbarere Wahl. Alle Details: Auditbefunde und Grenzen.

Keine. TalX hat keine Analytik, keine Absturzberichte an Dritte, keine Werbekennung und kein Nutzerkonto. Es gibt keinen Ort, an dem Ihre Daten zusammenlaufen könnten. Vollständige Aufstellung: Datenschutz.

Es gibt kein Konto, das gelöscht werden müsste. Wie Sie Nachrichten, Kontakte, die gesamten App-Daten und das Backup entfernen, steht Schritt für Schritt unter Daten löschen.

Verlassen meine Sprachnachrichten für die Transkription das Gerät?

Abschnitt betitelt „Verlassen meine Sprachnachrichten für die Transkription das Gerät?“

Nein. Die Erkennung läuft mit einer Offline-Engine direkt auf dem Gerät. Das Audio wird nie übertragen. Aus dem Netz kommt einmalig nur das Sprachmodell.

Das Transkript ist ein rein lokales Artefakt: nicht Teil der Verschlüsselung, nicht übertragen, und es wird mitgelöscht, wenn die Nachricht gelöscht wird.

Genauso. Der Übersetzer läuft auf dem Gerät. Ein Cloud-Übersetzer bekäme den Klartext jeder übersetzten Nachricht – das wäre genau das, was Ende-zu-Ende-Verschlüsselung verhindern soll. Aus dem Netz kommt nur das Sprachmodell.

Auf älteren Android-Versionen (bis 12L) verlangte das System sie für die Bluetooth-Gerätesuche – nicht, weil TalX den Standort wissen will. Ab Android 13 gibt es dafür die eigene Berechtigung „Geräte in der Nähe“, und die Bluetooth-Suche ist ausdrücklich als „nicht für Standortbestimmung“ gekennzeichnet. TalX erhebt, speichert und überträgt keine Standortdaten.

Bis 100 MB im Einzelchat. In Gruppen und gegenüber älteren App-Versionen 50 MB.

Beim Empfänger erscheint nur ein Platzhalter. Antippen öffnet das Medium genau einmal im Vollbild – dabei lässt es sich noch in die Galerie speichern –, danach wird die Datei gelöscht. Das gilt auch für die eigene gesendete Kopie.

Es ist eine Vereinbarung zwischen zwei kooperierenden Apps, keine technische Garantie: Abfotografieren kann man immer.

Ja, über Kontakt-Info → Blockieren. Danach wird von dieser Person nichts mehr angenommen: keine Nachrichten, keine Anhänge, keine Anrufe – es klingelt nicht einmal –, keine Profil- oder Präsenzangaben, auch nicht in gemeinsamen Gruppen. Der Chatverlauf bleibt erhalten; zum Löschen gibt es weiterhin den Langdruck in der Chatliste.

Zwei Dinge laufen bewusst weiter: Empfangsbestätigungen und das Präsenz-Lebenszeichen. Würden beide schlagartig ausbleiben, wüsste die Gegenseite sofort, dass sie blockiert wurde – und wiche womöglich auf einen anderen Kanal aus. Details: Kontakte verbinden.

Merkt die andere Person, dass ich sie blockiert habe?

Abschnitt betitelt „Merkt die andere Person, dass ich sie blockiert habe?“

Nicht unmittelbar. Ihre Nachrichten werden weiterhin bestätigt und Ihr Gerät sendet weiter Lebenszeichen – von außen sieht es aus, als käme alles an. Was ausbleibt, sind Antworten. Eine Garantie ist das nicht: Wer lange genug nichts zurückbekommt, kann es sich denken.

Kann jemand die Blockierung durch eine Neuinstallation umgehen?

Abschnitt betitelt „Kann jemand die Blockierung durch eine Neuinstallation umgehen?“

Nein. Eine Blockierung gilt der Person, nicht dem Schlüssel – sie überlebt ein Neu-Pairing auch dann, wenn die Gegenseite mit einem frischen Schlüssel auftaucht.

Beides. Löschen entfernt die Nachricht für alle und hinterlässt einen Platzhalter. Bearbeiten geht bei Textnachrichten bis fünf Minuten nach dem Senden und hinterlässt den Vermerk „bearbeitet“.

Nein.

91, vollständig – einschließlich Benachrichtigungen, Präsenzangaben mit korrekten Pluralformen und Systemhinweisen im Chat. Fällt eine Übersetzung aus, greift Englisch.

Der Ersteller darf umbenennen, das Gruppenbild setzen, Mitglieder verwalten, Moderatoren ernennen, die Eigentümerschaft übertragen und die Gruppe für alle löschen. Moderatoren dürfen Mitglieder entfernen. Der Ersteller kann von niemandem entfernt werden und kann die Gruppe nicht verlassen – er überträgt vorher oder löscht sie.

Jedes Gerät prüft beim Empfang selbst, ob der Absender die Rolle für diese Änderung hat. Eine manipulierte App kann Behauptungen senden – die anderen Geräte glauben sie nicht.

Weil jede Nachricht für jedes Mitglied einzeln verschlüsselt und einzeln zugestellt wird. Das ist der Preis für Serverlosigkeit und skaliert für Haushalte und Teams, nicht für hunderte Teilnehmer.

Als einzelner verschlüsselter Block im privaten App-Ordner Ihres eigenen Google-Kontos. TalX sieht dort ausschließlich seinen eigenen Ordner, keine anderen Dateien. Jedes Backup überschreibt das vorherige.

Zwei Faktoren: Ihre Passphrase und einen TOTP-Code oder Biometrie. Beides ist Pflicht, auch auf dem Gerät, das das Backup erstellt hat.

Dann ist das Backup verloren. Es gibt keinen Zweitschlüssel und keine Wiederherstellung durch das Projekt – niemand außer Ihnen kann den Block entschlüsseln. Das ist der Preis dafür, dass es auch sonst niemand kann.

Ja, per Verknüpfungs-Code. Danach sind beide Geräte dieselbe Identität. Beide müssen Android sein.

Die Daten darauf bleiben verschlüsselt und ohne das Secure Element dieses Geräts nicht auszupacken. Auf einem neuen Gerät stellen Sie aus dem Backup wieder her – dafür brauchen Sie Passphrase und zweiten Faktor. Ohne Backup sind Chatverlauf und Kontakte weg; Nachrichten liegen ausschließlich auf den Geräten.

  • Bluetooth und WLAN müssen auf beiden Geräten eingeschaltet sein.
  • Die Berechtigung „Geräte in der Nähe“ muss erteilt sein. Wurde sie dauerhaft abgelehnt: Systemeinstellungen → Apps → TalX → Berechtigungen.
  • Beide Geräte brauchen Google Play Services.
  • Ist der Schalter „Offline-Verbindungen“ ausgeschaltet, sucht TalX bewusst nicht.
  • Der Verbinden-Bildschirm zeigt live an, woran es liegt.

Meist beendet die Akku-Optimierung des Herstellers den Hintergrunddienst. Nehmen Sie TalX davon aus – im Profil gibt es dafür einen Knopf.

TalX heilt Sitzungsstörungen normalerweise von selbst. Hilft das nicht, gibt es im Sicherheitsnummer-Dialog „Verschlüsselte Sitzung zurücksetzen“. Danach vergleichen Sie am besten die Sicherheitsnummer neu.