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Rundgang durch die App

Klick dich durch – entweder über die Schrittliste oder direkt auf die Elemente im Bildschirm. Die Texte sind wörtlich die der App.

Willkommen bei TalX

Richte dieses Gerät ein – als neues Konto oder verknüpft mit einem vorhandenen TalX-Gerät.

Ende-zu-Ende-verschlüsselt · kein Konto nötig

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  1. Erster Start. TalX fragt, ob dieses Gerät ein neues Konto bekommt oder mit einem vorhandenen TalX-Gerät verknüpft wird. „Neues Konto“ erzeugt lokal ein Schlüsselpaar – das ist die gesamte Anmeldung.

  2. Name und Bild. Der Anzeigename ist Pflicht, das Profilbild optional. Beides lässt sich später jederzeit ändern; Änderungen gehen automatisch verschlüsselt an alle verbundenen Kontakte. Für das Bild gibt es einen Zuschneide-Editor mit Zoom, freier Drehung und Verschieben.

  3. Berechtigungen. Erst danach fragt TalX nach Rechten – vorher wüsstest du ja nicht, wofür. Nötig sind „Geräte in der Nähe“ (Bluetooth-Suche) und der Zugriff aufs lokale Netz; Benachrichtigungen sind optional. Kamera, Mikrofon und NFC werden erst erfragt, wenn du sie tatsächlich benutzt.

  4. Ersten Kontakt verbinden. Ohne Kontakt ist die Chatliste leer – es gibt kein Verzeichnis, in dem man jemanden suchen könnte. Genau das ist der Punkt.

In vielen Messengern erscheint ein Haken, sobald die Nachricht den Server erreicht hat. In TalX gibt es keinen Server, der das bestätigen könnte. Der Haken kommt deshalb erst, wenn das Gerät der Gegenseite den Empfang gemeldet hat – in Gruppen erst, wenn alle Mitglieder gemeldet haben. Bis dahin steht dort „Wartet auf Zustellung“.

Jede zugestellte Nachricht zeigt, welchen Weg sie tatsächlich genommen hat: Bluetooth, WLAN, Internet, Relay oder Sidelink. Bei gesendeten Nachrichten erscheint es erst mit der Bestätigung – vorher ist der Weg schlicht noch nicht bekannt.

Nach dem Verbinden handeln beide Seiten im Hintergrund ein zusätzliches Post-Quanten-Geheimnis aus. Solange das läuft, steht dort „wird eingerichtet…“. Ist die App der Gegenseite zu alt dafür, sagt TalX das ebenfalls, statt es zu verschweigen.

Alle 45 Sekunden schickt die App ein winziges Lebenszeichen an ihre Kontakte – aber nur, wenn überhaupt eine Verbindung besteht. Besteht keine, gibt es naturgemäß auch keine Präsenzangabe. „Online“ bedeutet also: per Nahfunk in Reichweite oder über den Relay verbunden.

Ein so gesendetes Medium erscheint beim Empfänger nur als Platzhalter. Antippen öffnet es genau einmal im Vollbild – dabei lässt es sich noch in die Galerie speichern. Danach wird die Datei gelöscht. Das gilt auch für die eigene gesendete Kopie.

Die Sicherheitsnummer ist der Schritt, den fast niemand macht

Abschnitt betitelt „Die Sicherheitsnummer ist der Schritt, den fast niemand macht“

Im Chat auf das Schild-Symbol tippen, die Zahlen mit dem Gegenüber über einen zweiten Kanal vergleichen – persönlich oder am Telefon, nicht im selben Chat – und bei Übereinstimmung als verifiziert markieren. Erst dann ist ausgeschlossen, dass beim Verbinden jemand dazwischen war. Ändert sich die Zahl später unerwartet, warnt TalX.

Kontakt-Info → Blockieren nimmt von dieser Person nichts mehr an – Nachrichten, Anhänge, Anrufe und Profilangaben nicht, auch nicht in gemeinsamen Gruppen. Der Chatverlauf bleibt dabei erhalten; zum Entfernen gibt es weiterhin den Langdruck in der Chatliste.

Bewusst weiter laufen Empfangsbestätigungen und das Präsenz-Lebenszeichen: Verstummte beides schlagartig, wüsste die Gegenseite sofort Bescheid. Und eine Blockierung überlebt ein Neu-Pairing – auch mit frischem Schlüssel.

Standardmäßig an. Ausgeschaltet stoppt TalX sofort Bluetooth-, LAN- und Sidelink-Suche und kommuniziert ausschließlich über die Online-Wege. Sinnvoll etwa, wenn das Gerät in fremden Netzen nicht sichtbar sein soll – der Preis ist, dass die Zustellung dann von einer Internetverbindung abhängt.

„Im Hintergrund aktiv bleiben“ hält Empfang und Zustellung am Laufen, auch wenn die App geschlossen ist – mit einer dauerhaften Benachrichtigung, die Android für diesen Fall vorschreibt. Ehrlich dazu: Aggressive Akku-Optimierungen mancher Hersteller können den Dienst trotzdem beenden. Deshalb gibt es im Profil einen Knopf, der direkt zur System-Akkuliste führt.

Weg Wofür er gedacht ist
QR-Code Ihr seid am selben Ort. Eine Richtung scannen genügt – danach steht der Kontakt auf beiden Geräten.
NFC Handys aneinanderhalten. Beim Gegenüber genügt der entsperrte Bildschirm.
Code (aus der Ferne) Ihr seid nicht am selben Ort. Eine Seite zeigt einen kurzen Code, die andere gibt ihn ein – abhörsicher, ideal am Telefon.

Einen verschlüsselten Einmal-Link erzeugt TalX seit 0.84.2 nicht mehr selbst. Empfangen wird er weiterhin: Ein Link, den jemand früher verschickt hat, öffnet nach wie vor den Verbindungsvorgang.

Mehr dazu: Kontakte verbinden.